Grundbegriffe des Mazedonischen

Das Mazedonische gehört als sogenannte Balkansprache zur slawischen Gruppe, die wiederum zum indogermanischen Zweig zählt. Die Amtssprache der Republik Mazedonien ist eng mit dem Bulgarischen verwandt, beinhaltet jedoch auch viele Lehnworte aus dem Serbischen, Russischen, Türkischen und Deutschen. In jüngerer Zeit finden sich im Mazedonischen außerdem immer mehr Anglizismen.

Etwa zwei Millionen Menschen sprechen Mazedonisch, von welchen rund 1,3 Millionen in Mazedonien selbst leben, die übrigen “native speaker” sind in Bulgarien, Albanien und Griechenland beheimatet.

Bis ins Jahr 1944 hat man das Mazedonische als “slawische Mundart” wissenschaftlich als Bulgarisch eingestuft, erst danach begann im heutigen Mazedonien der Ausbau zur Standardsprache. 1945 bildete sich die mazedonische Schriftsprache, die als Abgrenzung zum Bulgarischen entstand und in der darauf folgenden Zeit von den enthaltenen Bulgarismen gesäubert wurde.

Die wichtigsten Begrifflichkeiten

Wenn man nun nach Mazedonien in den Urlaub fährt, sollte man ein paar Brocken der Landessprache beherrschen, damit man nicht bei jeder Begegnung mit einem Einheimischen nach dem Wörterbuch kramen muss.

Was “Ja” und “Nein”, beziehungsweise “Bitte” und “Danke” heißt, sollte man auf alle Fälle wissen, nämlich “Da”, “Ne”, “Vi se molam” und “Blagodaram”.

Ein lockeres “Hallo” beziehungsweise ein förmliches “Guten Tag” zur Begrüßung gehören ebenso zum Standardrepertoire, es heißt auf Mazedonisch “Zdravo” oder “Dobar den”, bei der Verabschiedung sagt man “Doviduvanye”, also “Auf Wiedersehen”, oder “Tshao”, was sich mit unserem “Tschüss” übersetzen lässt.

Geht man mit Mazedoniern einen trinken, freuen sich die neuen Bekannten sicher, wenn man ihnen in ihrer Landessprache mit einem “Na sdravye” zuprostet. Entschuldigen kann man sich mit “Isvinete”, um Hilfe bitten mit “Pomosh”.

Wichtige Redewendungen sind “Ich heiße …”: “As sum …”, “Was kostet …?: “Kolku tshini …”, “Zahlen bitte”: “Smetkata ve molam” und “Ich spreche kein …”: “Ne sboruvam …”.

Die Aussprache

Die Aussprache der oben erwähnten Worte und Redewendungen kann im Wesentlichen so erfolgen, wie die jeweilige Buchstabenkombination geschrieben wird, da nur die Mazedonier selbst den richtigen Sprachklang erzeugen können – dafür muss man, hat man diese Sprache nicht bereits als Kind erlernt, sehr lange üben. Doch jeder Einheimische versteht das “deutsche Mazedonisch”, wenn man keine Buchstaben verschluckt und deutlich spricht.

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