Kennen Sie schon Bitola, die zweitgrößte Stadt Mazedoniens?

Der kleine Balkanstaat Mazedonien zählt bislang noch zu den Geheimtipps unter den europäischen Reisezielen. Dass sich das langsam ändert, liegt neben der landschaftlichen Schönheit Mazedoniens auch an der Gastfreundschaft und Weltoffenheit, mit denen Besucher in den mazedonischen Städten empfangen werden.

Die Universitätsstadt Bitola bildet keine Ausnahme. In rund 160 Kilometern Entfernung zur nördlich gelegenen Hauptstadt Skopje ist Bitola reich an architektonischen Schätzen und überrascht mit einem regen kulturellen und sozialen Leben.

Spuren einer bewegten Geschichte in der historischen Altstadt

Das Wirtschaftszentrum des südlichen Mazedoniens war über viele Jahrhunderte hinweg als Handels- und Durchgangspunkt zahlreicher Kulturen von Bedeutung. Vor allem die Osmanische Herrschaft auf dem Balkan hat das Stadtbild Bitolas nachhaltig geprägt. Neben einem überdachten orientalischen Markt sind vier Moscheen aus dem 16. Jahrhundert erhalten, darunter die Moschee Yeni Cami, deren Ornamente in Mazedonien einzigartig sind.

Der mehrere Jahrhunderte alte Uhrturm im Stadtkern stammt ebenfalls aus der Zeit der Osmanischen Herrschaft und ist heute nicht nur als Wahrzeichen der Stadt, sondern auch als eines der wichtigsten Denkmäler islamischer Kunst in Mazedonien von Bedeutung.

Als diplomatisches Zentrum galt Bitola im 19. Jahrhundert als Stadt der Konsule, und ein Großteil der prächtigen Botschaftsgebäude können in den verwinkelten Altstadtgassen und entlang der zentralen Einkaufsmeile Korzo bis heute bestaunt werden.

Südländische Lebensart und mazedonische Traditionen

Die Flaniermeile Korzo bietet Besuchern nicht nur architektonische Besonderheiten. Entlang der ältesten Bauwerke der Stadt laden unzählige Cafés und Restaurants zu einem Zwischenstopp ein. Gleichzeitig finden hier regelmäßig bedeutende kulturelle Veranstaltungen statt, darunter das international besuchte Manaki Filmfestival und das Folklore-Festival der Stadt, bei dem alljährlich Ende Juli traditionelle mazedonische Volkstänze und Lieder präsentiert werden.

Die junge Universitätsstadt ist ebenfalls in der ganzen Region bekannt für ihr Nachtleben und ihre erstklassigen Restaurants, allen voran das auf lokale Küche spezialisierte Restaurant Grne im ehemaligen russischen Konsulat. Auch über spontane Einladungen zu Familienfeiern oder lokalen Festen sollten Sie nicht erstaunt sein: dank der traditionellen mazedonischen Gastfreundschaft bietet sich immer wieder Gelegenheit, Menschen, Kultur und Traditionen im privaten Umfeld kennenzulernen.

Rund um Bitola mazedonische Natur erleben

Die meisten Urlauber besuchen Bitola von der Hauptstadt Skopje aus; Information zu Billigflügen in die Region finden sich z.B. unter http://www.megaflieger.de/. Die Anfahrt nach Bitola bietet einen Eindruck von den imposanten Landschaften des kleinen Landes, das von Gebirgen und Hochebenen geprägt ist. Der Gebirgszug Baba wenige Kilometer westlich der Stadt umfasst neben einem beliebten Skigebiet mit dem Gipfel Pelister ebenfalls einen der bedeutendsten Nationalparks Mazedoniens. Sie werden also bei einem Urlaub in Bitola nicht nur kulturell voll auf Ihre Kosten kommen.

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